Infos für Arbeitnehmer*innen

Hier möchten WiR. bei der Suche nach Informationen zum Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf unterstützen. Sie finden einen Gesprächsleitfaden, Checklisten und Broschüren zum Download vor sowie am Ende der Seite eine Übersicht zu regionalen und bundesweiten Beratungs- und Informationsstellen, an welche Sie sich persönlich oder telefonisch wenden können

Unser Portal hilft Ihnen bei folgenden Fragestellungen fündig zu werden:

1. Was ist zu tun, wenn ein Angehöriger zum Pflegefall wird?
2. Wohin kann ich mich wenden und erhalte Informationen zu

  • gesetzliche Rahmenbedingungen
  • finanzielle und rechtliche Unterstützung
  • pflegerische Maßnahmen

3. Wie kann ich Beruf und Pflege vereinbaren und welche Rechte auf Pflegezeit habe ich?

Checkliste für ambulante Pflege Checkliste für stationäre Pflege Checkliste für vollstationäre Pflege

 

Leitfaden Gespräch zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Gesetzliche Rahmenbedingungen / Leistungen und Rechte

Der Ratgeber Pflege bietet einen umfassenden Überblick zum Thema Pflege und beinhaltet: Individuelle Absicherung bei Pflegebedürftigkeit, Leistungen der Pflegeversicherung, Pflege von Angehörigen zu Hause, Beratung im Pflegefall und Qualität und Transparenz in der Pflege. Wichtige Begriffe sind in einem Glossar zusammengefasst.

Broschüre Ratgeber Pflege

Wer einen Angehörigen pflegt oder selbst Pflege benötigt, ist oft auf fremde Hilfe angewiesen. Damit Sie einen genauen Überblick erhalten, was Sie in Anspruch nehmen können, sind in dieser Broschüre alle wichtigen Leistungen der Pflegeversicherung zusammengefasst.

Broschüre Pflegeleistungen zum Nachschlagen

Durch die Einführung der drei Pflegestärkungsgesetze 2016/2017 wurde das Pflegewesen in Deutschland grundlegend reformiert. Die Neuerungen sollen die Situation der Pflegebedürftigen, der Angehörigen und der Menschen, die in der Pflege arbeiten verbessern. Außerdem wurde ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt, indessen Rahmen die bisherigen drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade abgelöst wurden.

Broschüre Die Pflegestärkungsgesetze

Mit dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf hat die Bundesregierung einen Rahmen geschaffen, um pflegende Angehörige zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit für mehr Flexibilität und Individualität in der Pflege zu geben. Weitere Themen sind: Pflegeunterstützungsgeld, Pflegezeit, Familienpflegezeit, zinslose Darlehen.

Broschüre Bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Im Rahmen der neuen gesetzlichen Regelung 2015 informiert der Flyer über die Regelungen zur kurzzeitigen Arbeitsverhinderung mit Pflegeunterstützungsgeld, zur Pflegezeit und zur Familienpflegezeit. Englische, türkische und spanische Ausgabe erhältlich.

Flyer Bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Das Portal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert zur Familienpflegezeit. Beschäftigte können sich für die Pflege eines nahen Angehörigen bis zu 24 Monate teilweise von der Arbeit freistellen lassen.

Wer sich dazu entschieden hat, einen nahestehenden Menschen zu Hause zu pflegen, dem bietet die Pflegeversicherung verschiedene Hilfen und Leistungen. Im Online-Ratgeber Pflege erfahren Sie, welche finanzielle Unterstützung Sie in diesem Fall erhalten, welche Beratungsangebote Sie nutzen können und wie Sie die Pflege eines Angehörigen mit Ihrem Beruf in Einklang bringen können.

Auf dem Portal pflege.de finden Sie Wissenswertes zu Pflegekassen und –leistungen, Pflegegesetz, –recht und Pflegegrade sowie zu Beratungs– und Schulungsangeboten.

Die Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informieren zu Pflegezeiten (kurzzeitige und langfristige Arbeitsverhinderung), Lohnersatzleistung, zu Ankündigungsfristen und definieren den Begriff „nahe Angehörige“.

Im Servicebereich des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie Gesetze über die Pflegezeit sowie ein Formular zur Entgeltbescheinigung zur Berechnung von Pflegeunterstützungsgeld bei kurzzeitiger Arbeitsverhinderung nach § 2 Abs. 1 Pflegezeitgesetz.

Der Flyer informiert, welche Möglichkeiten Sie zur Arbeitsfreistellung für die Pflege von nahen Angehörigen haben.

Flyer Familien-Pflegezeit – Leichte Sprache

Videos

Erklärfilm mit Untertitel zu Familienpflegezeit „Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“ (Stand 2014)
Der dreiminütige Film zeigt die gesetzlichen Regelungen zum Pflegeunterstützungsgeld, zu Pflegezeit und Familienpflegezeit auf.

Erklärfilm zu „Pflegestärkungsgesetz 2017 – Pflegegrade und Pflegeleistungen“ (Stand 2017)
Der VdK erklärt in seinem fünfminütigen Film die Umstellung der Pflegestufen auf Pflegegrade und informiert zum Bestandsschutz für Pflegebedürftige sowie über Verbesserungen in der häuslichen Pflege seit 2017. Aber es gibt auch Kritik am neuen Gesetzeswerk.

Erklärfilm zu „Pflegegrade Leistungen 2018 – Pflegegeld einfach erklärt“ (Stand 2018)
Hier erfahren Sie welche Pflegegrade und Leistungen Ihnen zustehen, was der Unterschied zwischen Pflegegeld, Pflegesachleistung und Kombinationsleistung ist und wann Ihnen ein Entlastungsbetrag zukommt.

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Pflegebegutachtung

Im Rahmen der Pflegestärkungsgesetze wurde ein neues Begutachtungsverfahren zur Prüfung der Pflegebedürftigkeit eingeführt. Informationen zu
diesem Verfahren und zu den fünf Pflegegraden erhalten Sie hier.

Informationen zur Pflegebegutachtung

Sicherheit Angehöriger

Diese Broschüre gibt einen Überblick über den Unfallversicherungsschutz für Pflegende.

Broschüre Zu Ihrer Sicherheit – Unfallversichert bei häuslicher Pflege von Angehörigen

Wenn Sie einen Angehörigen pflegen, können Sie auch ohne eigene Beiträge einen Rentenanspruch erwerben. Diese Broschüre erklärt alle wichtigen damit verbundenen Neuregelungen für die Alterssicherung nicht erwerbsmäßig tätiger Pflegepersonen.

Broschüre Rente für Pflegepersonen: Ihr Einsatz lohnt sich

Das Portal der Verbraucherzentrale informiert pflegende Angehörige kompakt über die Ansprüche zu Unfall-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.

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Lösungen für zu Hause, Einrichtungen, Wohnraumanpassung, Barrierefreiheit

Der Wegweiser richtet sich an Senior*innen im Landkreis Forchheim und hält Informationen zum Thema Wohnen zu Hause und Wohnen in einer Einrichtung parat.

Wegweiser für Senioren und Menschen mit Behinderung

Der Wegweiser richtet sich an Senior*innen in Stadt und im Landkreis Bamberg und hält Informationen zum Thema Wohnen im Alter parat.

Senioren- und Pflegeeinrichtungen – Ein Wegweiser für Stadt und Landkreis Bamberg

Die meisten Menschen wünschen sich auch im Alter möglichst lange in ihren eignen vier Wänden wohnen zu bleiben. Zwei Drittel der Pflegebedürftigen in Deutschland werden zuhause gepflegt. Die Pflege zuhause stellt ganz besondere Anforderungen an das Wohnumfeld, die pflegenden Angehörigen und die Betroffenen selbst. In der Broschüre finden Sie nützliche Informationen zur Pflege zuhause.

Broschüre Informationen für die häusliche Pflege

Das Online-Portal des Vereins „Barrierefrei Leben e.V.“ bietet unabhängige Beratung zur barrierefreien Wohnraumanpassung. Auf der Internetseite werden die verschiedenen Hilfsmittel ohne Verkaufsabsicht übersichtlich dargestellt.

Menschen, die in einem Pflegeheim, einer Einrichtung oder in einer Pflegewohn-Gemeinschaft leben, sind in der Regel die schwächeren Vertragspartner und benötigen einen besonderen rechtlichen Schutz. Hier erhalten Sie Informationen zu gesetzlichen Regelungen nach dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz.

Leben in Pflegeheimen und neuen Wohnformen

Leben im Alter – regionale Angebote

Einen breiten Überblick zum Thema „Leben im Alter“ in der Stadt Bamberg finden Sie in der Broschüre “Älter werden in Bamberg”. Von Beratungs- und Freizeitangeboten über Barrierefreiheit und finanzielle Hilfen bis hin zu den Themen Wohnen und Pflege bietet der Wegweiser eine Fülle an Informationen.

Broschüre Älter werden in Bamberg

Das Seniorenportal Landkreis Forchheim versorgt Sie mit Informationen, Hilfestellungen und Ansprechpartner*innen rund um das Thema „Leben im Alter“ speziell für den Landkreis Forchheim.

Aktivsein und Wohnen, Unterstützen und Pflegen – Wissenswertes und Nützliches zum Leben im Alter in Forchheim finden Sie im Seniorenwegweiser der Stadt.

Broschüre Seniorenwegweiser der Stadt Forchheim

Demenz – regionale und allgemeine Angebote

Der Wegweiser Demenz auf den Internetseiten der Demenzinitiative für Stadt und Landkreis Bamberg bündelt Initiativen, Veranstaltungen und Projekte rund um das Thema Demenz.

Der Wegweiser Demenz auf den Internetseiten vom Demenzzentrum Forchheim hält Informationen und Tipps rund um das Thema in Stadt und Landkreis Forchheim bereit.

Wer sich entscheidet, einen an Demenz erkrankten Angehörigen zu pflegen, stellt sich einer großen Herausforderung. Die Broschüre sowie das Online Portal des Bundesministeriums für Gesundheit erläutern nach einem kurzen Blick auf das Krankheitsbild Demenz wie die Pflegestärkungsgesetze bei der Betreuung eines betroffenen Angehörigen helfen, welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen und wie Sie Hilfe beim Helfen erhalten können.

 

 

Broschüre Ratgeber Demenz

 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt im Internetportal Wegweiser Demenz umfangreiche Informationen rund und das Thema Demenz zur Verfügung. Zudem erhalten Angehörige und Interessierte im E-Learning Kurs Demenz (auch als Broschüre) einen Überblick über die wichtigsten Informationen.

Die Broschüre informiert Menschen mit Lernschwierigkeiten, was eine Demenz für die betroffene Person bedeutet, welche Unterstützung gegeben werden kann und wie man sich Hilfe holen kann. Denn wenn bei einem Elternteil Demenzsymptome auftreten, sehen sich Menschen mit Lernschwierigkeiten mit den Aufgaben eines pflegenden Angehörigen konfrontiert und fühlen sich belastet oder auch überfordert.

 

 

Broschüre Hat Mama Demenz? Ein Heft über älter werdende Menschen mit Demenz. In Leichter Sprache.

 

Hospiz – regionale Angebote

Die Hospiz-Akademie Bamberg bietet diverse Veranstaltungen rund um das Thema Hospizarbeit.

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Formulare zu Patientenverfügung, Betreuungsvollmacht,
Betreuungsverfügung und Ankündigung von Freistellungen

Die Broschüre Patientenverfügung gibt Hilfestellung für Fragen, die sich aufgrund einer Krankheit, als Folge eines schweren Unfalls oder am Ende des Lebens stellen können.

Broschüre Patientenverfügung

Die Broschüre informiert über die Grundzüge des Betreuungsrechts und zur Vorsorgevollmacht und stellt dazugehörige Formulare zur Verfügung. Das Betreuungsrecht dient dem Schutz und der Unterstützung erwachsener Menschen, die bspw. wegen Krankheit ihre Angelegenheiten (teilweise) nicht mehr selbst regeln können und deshalb auf Hilfe anderer angewiesen sind.

Broschüre Betreuungsrecht

Hier stellt das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Musterformulare zur Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung etc. bereit.

Im Servicebereich des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie Musterformulare zur Ankündigung von Freistellungen.

Anlaufstellen

Jede Pflegekasse bietet kostenlose und neutrale Pflegeberatung an (gesetzliche Pflicht)
Zuständig ist die Pflegekasse des Pflegebedürftigen oder des Angehörigen. Fragen Sie bei Ihrer Kranken-/Pflegekasse gezielt nach Ihrer Pflegeberatung. Für eine kostenlose Erstberatung und Vermittlung an persönliche Pflegeberater*innen vor Ort können Sie sich auch an folgende Leitstellen wenden.

Die Pflegekassen sind den Krankenkassen angegliedert. D.h. wer in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert ist, ist automatisch Mitglied der angegliederten Pflegekasse.

Aufgabe der Fachstellen für pflegende Angehörige ist die begleitende Unterstützung und die Entlastung von pflegenden Angehörigen. Mittlerweile gibt es über 100 Fachstellen in ganz Bayern. In der Region Bamberg-Forchheim stehen Ihnen folgende Ansprechpartner*innen zur Verfügung:

Das Pflegeportal der Stadt und des Landkreises Bamberg hält zahlreiche Infos bereit.

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