Rückblick: 3. Nachhaltigkeitsfrühstück – CO₂-Bilanzierung leicht gemacht
Am 24. März 2026 lud die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim (WiR.) zum 3. Nachhaltigkeitsfrühstück in die Digitalwerkstatt in Forchheim ein. Unter dem Titel „CO₂-Bilanzierung leicht gemacht: Grundlagen, Werkzeuge und Praxisbeispiele“ erhielten die zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen wertvolle Einblicke, wie der Mittelstand den Weg zur Klimaneutralität strategisch und wirtschaftlich erfolgreich gestalten kann.

Expertenwissen und methodische Grundlagen
Den Auftakt machte Dr. Julika Rust vom Mittelstand-Digital Zentrum Franken. Sie erläuterte fundiert die Grundlagen der Treibhausgasbilanzierung und zeigte auf, wie Unternehmen durch transparente Daten die Basis für zukunftssichere Entscheidungen legen. Dabei wurden konkrete Methoden und Tools vorgestellt, die insbesondere mittelständischen Betrieben den Einstieg erleichtern und direkt in die Praxis übertragbar sind.
Anforderungen in der Lieferkette
Welche Dynamik das Thema in der Zusammenarbeit mit Großkonzernen entwickelt, verdeutlichte Hannes Geppert von der PoPP Group. Als Tier-1-Lieferant berichtete er praxisnah über die Herausforderungen, die Anforderungen von Großkonzernen zu erfüllen.
Best Practice aus der Region
Ein besonderes Highlight war die Unternehmensvorstellung der Sintertechnik GmbH aus Pretzfeld. Dr. Jochen Langguth demonstrierte eindrucksvoll, wie die Dekarbonisierung selbst in energieintensiven Branchen gelingen kann. Durch innovative Lösungen zur Elektrifizierung von Hochtemperaturprozessen – etwa den Ersatz fossiler Brenner durch Elektrobrenner – zeigt das Traditionsunternehmen, wie eine nahezu CO₂-freie Produktion technisch realisierbar ist.
Vernetzung beim gemeinsamen Frühstück
Im Anschluss an die Impulse nutzen die Teilnehmer die Gelegenheit, sich bei einem gemeinsamen Frühstück intensiv auszutauschen. In entspannter Atmosphäre wurden individuelle Fragestellungen diskutiert und neue Kontakte zwischen Unternehmen und Experten aus der Region geknüpft. Das 3. Nachhaltigkeitsfrühstück machte einmal mehr deutlich: Die Region Bamberg-Forchheim ist aktiv dabei, die Herausforderungen der Transformation gemeinsam anzugehen und innovative Lösungen für eine nachhaltige Wirtschaft umzusetzen.
