Ziele

  • Nachwuchs gewinnen
  • Mitarbeiter halten
  • Kompetenzen ausbauen
metropolregion Nürnberg

Projekt Fachkräfte 2020

Die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim blickt im Vergleich zu anderen oberfränkischen Regionen einer relativ erfreulichen (gar konstanten) demographischen Entwicklung entgegen. Dennoch steigt auch hier der Altersdurchschnitt stetig an und die Alterspyramide verschiebt sich zunehmend in Richtung des Rentenalters. Es ist also wichtig, die demographischen Veränderungen der Region im Blick zu behalten und zielgerichtet zu intervenieren.

Zielgruppen im Projekt für die Fachkräftesicherung im Jahr 2020 sind bereits beschäftigte Arbeitnehmer genauso, wie zusätzlich generierbare Fachkräfte, z.B. Frauen, Ältere, Wiedereinsteiger und Migranten. Die Fragen, wo die Fachkräfte rekrutiert werden können und ob vorhandene Gruppen zunehmend in den ersten Arbeitsmarkt integrierbar sind, stehen im Fokus. Thematisiert werden zusätzlich Maßnahmen, um Mitarbeiter langfristig an die Unternehmen zu binden.

 

 

Aktuelle Maßnahmen

Ausbildung zum Betrieblichen Pflegelotsen

Kollegiale Erstberatung hilft über Stolpersteine zum Thema Pflege

Die Pflege eines Angehörigen ist eine Herausforderung – ohne Frage. Berufstätige haben dann eine wahre Doppelbelastung zu stemmen. Tritt ein Pflegefall ein, haben die meisten nur eine vage Vorstellung, was auf sie zukommt. Zahlreiche Fragen sind offen, oft ist nicht sofort ein Ansprechpartner auszumachen. Viele Arbeitgeber haben diese schwierige Situation erkannt und möchten Ihre Mitarbeiter bei der Lösungsfindung unterstützen. Zusammen mit der Sozialstiftung Bamberg, der gfi GmbH und der Visit Gruppe hat die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim GmbH deshalb die Ausbildung zum „BetrieblichenPflegelotsen“ konzipiert. Diese richtet sich an Personalverantwortliche, Betriebsräte oder andere interessierte Beschäftigte und vermittelt vielfältige Informationen. Dazu zählen unter anderem rechtliche und gesetzliche Rahmenbedingungen, zentrale Angebote und Anlaufstellen vor Ort, aber auch der Umgang mit den Betroffenen in einer solchen Belastungssituation.
Mit diesem Wissen übernehmen die Betrieblichen Pflegelotsen so eine kollegiale Erstberatung in ihren Unternehmen. Den Gang zu Ämtern und Behörden können sie zwar nicht abnehmen, aber sie schaffen einen Überblick zu Pflegeformen und –möglichkeiten oder bieten eine erste Orientierung.
Unternehmen, welche eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für die dreitägige Ausbildung freistellen, leisten einen wichtigen Beitrag zu einer pflegesensiblen Unternehmenskultur. Das scheint notwendig, denn betrachtet man die Prognosen zur Demographischen Entwicklung der Region, wird dieses Thema immer mehr betreffen.

Die Ausbildung umfasst 3 Vormittage (Ausbildungstermine: 09.04.2018, 16.04.2018 und 23.04.2018 von jeweils 8.30 bis 13:00 Uhr). Die Teilnehmer erhalten neben den Schulungsunteralgen zusätzlich exklusiv den Betrieblichen Pflegekoffer, der die Arbeit im Betrieb sinnvoll ergänzt.

Betrieblicher Pflegekoffer

Kompakte Informationen für Mitarbeiter

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für Arbeitnehmer(innen) nicht selten eine Herausforderung. Gilt es Pflege und Beruf zu vereinbaren, stellen sich viele Fragen für Mitarbeiter und Unternehmen. Das Netzwerk WiR.Unternehmen Familie hat jetzt mit dem Betrieblichen Pflegekoffer die wichtigsten Informationen zusammengestellt, welche kompakte Antworten auf die dringendsten Fragen zum Thema Pflege finden. Der Pflegekoffer ist gleichermaßen ein Angebot für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Er beinhaltet Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Routineabläufen im Pflegefall sowie systematisierte Checklisten. Damit erspart er keinesfalls den Weg zu Behörden oder öffentlichen Beratungsstellen, aber er bietet strukturierte Orientierung und fasst die geeigneten Ansprechpartner aus der Region Bamberg und Forchheim auf einen Blick zusammen.
Für eine erfolgreiche Integration des Betrieblichen Pflegekoffers im Unternehmen berät das Team der Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim GmbH gerne. Informationen zum Inhalt

Studienaussteiger

Abbrecher? Nein! Einsteiger!

Einen geeigneten Auszubildenden für das eigene Unternehmen zu finden wird zu einer immer größeren Herausforderung. So gewinnen auch Studienaussteiger als eine potenzielle Zielgruppe für die betriebliche Ausbildung zunehmend an Bedeutung. Bei vielen Betrieben haben diese als Theoretiker ein schlechtes Image – Sie sind zu praxisfern und zu schlecht in die Betriebsstruktur zu integrieren. WiR. möchten ein positiveres Bild der Zielgruppe generieren. Fachwissen und Weitsicht der Studienaussteiger können einen bedeutenden Mehrwert im Unternehmen schaffen. Eine gewisse Selbstständigkeit und Lernwille können die Ausbildung erleichtern.
Informationen - Beratung und Unterstützung finden Sie im Flyer "Studienausstieg Perspektiven für Studierende Chancen für Unternehmen"

WiR. für Schüler

WiR. unterwegs – Schüler entdecken Unternehmen

Die organisierten Bustouren sollen die Berufsorientierung an Gymnasien und Fachoberschulen fördern und den regionalen Unternehmen die Möglichkeit zu geben sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb zu präsentieren. Im Fokus der Betrachtung stehen aktuell die IT- und Energie-Berufe. Kooperationspartner für das Projekt sind die Arbeitskreise Schule Wirtschaft in Bamberg und Forchheim, die HWK für Oberfranken sowie die IHK für Oberfranken Bayreuth.