WiR. Schwerpunkte

Ziele

  • Wettbewerbsvorteile nutzen
  • individuelle Kompetenzen ausbauen
  • regionale Wertschöpfung
metropolregion Nürnberg

Projekt Wirtschaftsraum 2020

Aktuell geht es der regionalen Wirtschaft gut. Dennoch stehen auch hier die Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Region Bamberg-Forchheim wird deshalb im Rahmen des Regionalmanagements in den kommenden Jahren besondere Priorität genießen.

Die Schwerpunkte widmen sich unausweichlichen Zukunftsthemen, die durch die gesellschaftliche Entwicklung, die Globalisierung und das politische Agieren auch zunehmend die Unternehmen betreffen werden.

 

 

Aktuelle Maßnahmen

Stärkung des stationären, inhabergeführten Einzelhandels als einzigartiger Standortfaktor

Stationärer Einzelhandel im Zeichen der Digitalisierung

Der Einzelhandel zieht die Menschen in die Zentren und belebt diese. Nicht nur in den Städten Bamberg und Forchheim, auch in den kleineren Orten und dem ländlichen Raum ist er Wirtschaftsmotor, Arbeitgeber und ein wichtiger Baustein der regionalen Entwicklung Der Einzelhandel steht aber schon seit längerem vor einem bedeutenden Strukturwandel. Der Anteil der online gekauften Waren steigt seit Jahren kontinuierlich und setzt den stationären Handel unter Druck. Auch das stationäre Einkaufen wird mehr und mehr von digitalen Prozessen begleitet. Kunden vergleichen Angebot und Preise im Vorfeld online und suchen im Internet nach Bewertungen und Geheimtipps für Produkte und Geschäfte. Die Einzelhändler stehen vor der Herausforderung auf diese schnell voranschreitenden Entwicklungen angemessen zu reagieren und die richtigen Strategien für das eigene Geschäft zu finden.


Genau an diesem Punkt knüpfen die Projekte der WiR. an. Zum einen informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen und weisen auf die Notwendigkeit zum Handeln hin. Auf der anderen Seite werden in Workshops konkrete Handwerkszeuge zum Thema digitale Präsenz und Servicekompetenz im stationären Handel vermittelt. Die Vorträge und Workshops stehen jedem Einzelhändler der Region Bamberg-Forchheim zur Verfügung.

Wertschöpfungsketten

Detaillierte Untersuchungen der Branchen Lebensmittel und Medizintechnik

Trotz der hohen Bedeutung des lokalen Getränke- und Speisenangebots für die regionale Identität, genießt die lebensmittelproduzierende Branche nicht immer die Aufmerksamkeit, die ihr zusteht. Völlig zu Unrecht im Angesicht der 4300 Arbeitsplätze die dieser Bereich in der Region Bamberg Forchheim bereitstellt. Für die WiR. war dies Anlass genug das Institut für Geographie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit der Erarbeitung einer Studie zum „Kompetenzprofil Lebensmittel in der Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim“ zu beauftragen. Nach Fertigstellung wurden die abgeleiteten Handlungsempfehlungen in einem Workshop mit wichtigen Stakeholdern diskutiert. Die Ergebnisse der Studie können Sie hier einsehen.

Eine weitere wichtige und extrem dynamische Branche der Region stellt die Medizintechnik dar. Die Siemens-Ansiedlung sowie das jüngst eröffnete Medical Valley Center in Forchheim sind hierfür sicherlich die sichtbarsten Leuchttürme. Es gibt aber zahlreiche weitere Firmen, die diese innovative Branche in der Region Prägen. Um eine Grundlage für eine weitere optimale Entwicklung des Bereichs zu bieten, beauftragte die WiR. die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS mit der Analyse der regionalen Wertschöpfung und der inneren Verflechtung der Medizintechnik-Branche. Nach der gründlichen Sekundärdatenanalyse werden hierfür aktuell ausführliche Interviews mit wichtigen Akteuren auf dem Gebiet geführt.